Die GISA LIONS SV Halle müssen sich nicht ganz unerwartet dem amtierenden Deutschen Meister TSV 1860 Wasserburg mit 76:107 geschlagen geben.

Herausragend am Sonntagnachmittag war Wasserburgs Monique Reid. Der Dame mit der Nummer 25 gelang eine Leistung, von der sie phasenweise selbst überrascht zu sein schien. 47 Punkte, 21/26 erfolgreiche Würfe aus dem Feld, 4/5 Freiwürfe, 10 Rebounds, 6 Assists, 6 Steals bei nur 1 Turnover und 1 Foul in 36 Minuten Spielzeit – das ist mehr als eine Galavorstellung.
Doch zurück zum Spiel: Die GISA LIONS kämpften gegen ein Team von sieben internationalen Spielerinnen und zeigte dabei wieder phasenweise gute Ansätze. Etwas, was die Hallenserinnen die gesamte Saison über und immer noch begleitet. Immer wieder führten jedoch einfache Fehler zum Bruch im Spiel und dazu, dass der Gegner stärker gemacht wurde. Aber vor allem nach dem Spiel gegen Göttingen vergangenen Mittwoch sah Christian Steinwerth die Leistung seiner Mannschaft als “einen Schritt nach vorn”. Ein kleiner Beweis dafür ist das gewonnene Reboundduell, was für Einsatz spricht. Steinwerth macht aber klar und deutlich: “Die durchaus positiven Momente dürfen nicht nur wieder ein Aufflackern, sondern müssen vielmehr der Anfang eines harten Wegs im Kampf gegen den Abstieg sein.” Am nächsten Wochenende geht es für die Löwinnen nach Herne (Tabellenplatz 5). Bis dahin wird weiter intensiv trainiert und am Teamspiel gearbeitet.

GISA LIONS SV Halle: Shumpert (32 Punkte, 8 Rebounds, – Dreier), Henningsen (15, 2, 2), Hrynko (12, 5, 1), Quinn (5, 4, -), L. Schinkel (4, 3, -), Büschel (4, 2, -), J. Schinkel (4, -, -), Kiejdrowska (-, 4, -), Pohlmann (-, 3, -)