Bereits vor einigen Tagen kam es zu einem Zwischenfall, der die Vorbereitung der GISA LIONS empfindlich störte. Die Löwin Jalea Bennett wurde vor einem Club in der Halleschen Innenstadt körperlich angegriffen, nachdem die Sicherheitskräfte ihr den Einlass verwehrten, obwohl mehrere Teamkolleginnen Sekunden vorher den Club betreten hatten und sie das nicht kommentarlos hinnehmen wollte. Anschließend fuhren die Löwinnen gemeinsam ins Krankenhaus.

Nach Bekanntwerden des Vorfalls sprachen die Verantwortlichen der GISA LIONS ergebnislos mit dem Betreiber des Clubs und der Sicherheitsfirma. Insbesondere war es für Jalea wichtig von Geschäftsführerin Lysann Kairies jede Unterstützung zu bekommen. Die aufgegebene polizeiliche Anzeige führte zunächst dazu von einer Stellungnahme Abstand zu nehmen, um Ermittlungen nicht zu gefährden. „Wir haben viel darüber gesprochen und hatten uns trotz der politisch brisanten Lage gegen eine Stellungnahme entschieden, um die Ermittlungen nicht zu behindern und in Jaleas Umfeld Ruhe einkehren zu lassen. Wir diskutierten viel, ob es nicht besser gewesen wäre doch öffentlich zu werden, aber wir wollten unsere Spielerinnen schützen.“ So kommentierte Geschäftsführerin Lysann Kairies die erst späte aber der im Umlauf befindlichen Gerüchte halber notwendigen Stellungnahme der GISA LIONS SV Halle. 

Die Halle LIONS Basketball GmbH behält sich vor, weitere Informationen weiterhin dem Ermittlungsstand angepasst zu veröffentlichen.