VON ANDREA HEISE

…zelebriert man den den Tag deutschen Einheit, relaxt oder fährt, wie die GISA LIONS zu den Bergischen Löwen nach Bensberg, um das erste Auswärtsspiel der Saison zu absolvieren. Nach sechsstündiger Fahrt hatte das Team das idyllische Ziel erreicht. Die Lions ließen zu Beginn des Spiels die vermutete Müdigkeit vermissen und starteten voller Energie, Spielwitz und intensiver Verteidigung. Das bisher beste Auftaktviertel endete 23:16 für die halleschen Löwen. Die zweiten 10 Minuten “brüllten” die Bergischen Löwen mit mehr Intensität und führten zur Halbzeit mit 40:39. Nach dem Wiederanpfiff waren die halleschen Damen ohne Konzentration, verzettelten sich in Einzelaktionen und ermöglichten dem Gegner leichte Punkte. Dennoch war auch nach dem dritten Viertel, bei Stand von 60:57, für beide Seiten noch alles möglich. Der letzte Spielabschnitt sollte zumindest für diesen Tag zeigen, wer das stärkere Rudel ist. Da die GISA LIONS erst nach 5 Minuten Spielzeit die ersten Punkte erzielten, bis dahin aber 13 vom Gegner kassierten, war diese Frage recht schnell beantwortet. War es in der ersten Halbzeit vor allem die erfahrene Magda Gawronska, die bei den Bergischen Löwen mit erfolgreichen Dreipunkte Würfen und Spielübersicht bestach, drehte nun Tatiana Tenorio-Haynes auf und war am Ende mit 27 Punkten die erfolgreichste Korbwerferin. Am Ende steht eine 81:72 Niederlage auf der Anzeigetafel und die Erkenntnis, dass sich ein Großteil der Zweitliga-Teams in dieser Saison verstärkt hat und entsprechend 40 Minuten mit vollster Intensität auf dem Court agiert werden muss. Leider gelang das den Lions am gestrigen Tag nicht. Auch wenn die Foulverteilung mit 23:12 an Halle geht und Jalea Bennet mit fünf Fouls und damit einhergehender nur zehnminütiger Spielzeit keinen Einfluss auf das Spiel nehmen konnte, wäre es müßig, darin einen Grund für das verlorene Spiel  zu suchen. Allein 20 Ballverluste, nach teilweise einfachen Abspielfehlern, müssen in den nächsten Spielen reduziert werden, um als Sieger aus der Halle zu gehen. Dennoch zeugen 18 Teamassists von dem phasenweise sehr ansehnlichen Spiel der GISA LIONS. Auch die Wurfausbeute jenseits der 6,75m-Linie  konnte verbessert werden. Mit dieser Erkenntnis wird auch Coach Araujo seinen Fokus auf die nächsten Trainingseinheiten lenken, in der Hoffnung, dass sein Team den Gameplan am kommenden Sonntag bei den Krofdorf Knights vier Viertel konsequent umsetzt.

Für die GISA LIONS spielten:

Bennett 7 Punkte 3 Rebounds;, Büschel 2/1; Hebecker 7/4; Kampouraki 9/5 Assists; Kasparkova 14/6, Kazlauskaite 17/7, Mercer 9/8, Laura Schinkel 7/3 Janina Schinkel,  Kühn, Friedenberger, Müller