VON ANDREA HEISE

Die Vorweihnachtszeit hat auch in dieser kruden Zeit besondere Reize. Die GISA LIONS beispielsweise verteilten in den bisherigen Dezemberspielen viele Geschenke. Zuletzt am vergangenen Mittwoch im Pokalspiel gegen die SNP BasCats aus Heidelberg. Dabei war nach der ersten Halbzeit die Zuversicht groß, dass sich das Team von Peter Kortmann endlich belohnen kann und einen für das Sportlerseelenheil wichtigen Sieg feiert.
Aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt – nach 40 Minuten jubelten die Heidelbergerinnen über einen 73:62 Erfolg. Erzielten die LIONS in den ersten beiden Viertel noch 40 Punkten, standen 20 Minuten später magere 22 Zähler an der Anzeigetafel. Während die Löwinnen das Zielwasser in der Kabine vergessen hatten, trafen die mit nur sieben Spielerinnen angereisten Damen vom Neckar hochprozentig und gewannen am Ende verdient. 
Die Zeit um die Ursachen zu analysieren ist knapp bemessen. Vor allem gilt es den Kopf frei zu bekommen, denn am Samstag empfangen die GISA LIONS die XCYDE Angels aus Nördlingen. Diese weisen bisher eine ausgeglichene Bilanz mit zwei Siegen und zwei Niederlagen auf. Das im Vergleich zur vergangenen Saison neu formierte Team von Coach Aitony Imreh reist mit Zuversicht nach Halle. Nach dem frühzeitigen Weggang der sehr vielversprechenden Kelly Campbell ragen vor allem Anneke Schlüter, Respect Leaphart und Magaly Meynadier heraus. Da in der Vergangenheit jedoch immer wieder auch kaum in Erscheinung getretene Spielerinnen Saisonbestwerte gegen die LIONS erzielten, sind Namen und bisherige Statistiken Schall und Rauch.
Die Löwinnen sind gut beraten, den Reset-Knopf zu drücken und gemäß dem Motto – aufstehen, Krone richten und weitergehen –  konstant, sowie konzentriert  zu agieren, um sich am Vorabend des 3. Advents selbst zu beschenken und ausschließlich weihnachtliche Süßigkeiten an die Angels zu verteilen.

LETS’S GO LIONS!

Wie immer überträgt  das Spiel im Livestream, wenn die technischen Probleme behoben sind!

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