Foto: Lysann Kairies

VON ANDREA HEISE

Vier Minuten, 240 Sekunden sind eine sehr überschaubare Zeitspanne. Wenn man überlegt, was während dieser Zeit möglich ist, wäre die Auflistung sicher nicht überbordend.
Die GISA LIONS mussten am vergangenen Sonntag die bittere Erfahrung machen, dass “Frau” in dieser Zeit ein Spiel verlieren kann.
Aber der Reihe nach: Die Fahrt nach Göttingen mussten die Löwinnen leider ohne die krankheitsbedingt fehlende Eilidh Simpson antreten. Auch wenn im Verlauf des Spieles die Vorstellungen des Trainers nicht immer auf das Parkett gebracht wurden, gab es beim Blick auf das Ergebnis bis zum angesprochenen Zeitpunkt keinen Grund, der größere Sorgenfalten entstehen ließ. Doch dann folgten die angesprochenen vier Minuten, die mit einer kleinen Dreier-Show von Riley Lupfer eingeleitet wurden. Als sie zum Ausgleich getroffen hatte, klappte bei den Göttingerinnen alles, dagegen schien der Korb für die LIONS regelrecht vernagelt. Am Ende lautete das nüchterne Ergebnis 59:74. Davon erzielte das Team von Goran Lojo allein 30 Punkte im letzten Viertel. Darüber hinaus hatten die flippo Baskets auch eine deutliche Überlegenheit bei den Rebounds, deren Verhältnis ebenfalls lange Zeit ausgeglichen war.
Aber lange Rede, kurzer Sinn – am Ende steht eine ärgerliche Niederlage. Nicht mehr und nicht weniger. In Anbetracht der kurzen Spielfolge bleibt nicht viel Zeit für Trübsinn. Es gilt den Blick nach vorn zu richten und positiv auf die bevorstehenden Spiele zu blicken. Für ein hoffentlich besseres Ende haben die LIONS  bereits am Mittwoch in Hannover eine neue Chance!

LET’S GO LIONS!

Für die LIONS spielten:

Fouraki 10 Punkte, 6 Rebounds ; Grudzien 5 Punkte, 7 Rebounds ; Huff 13 Punkte, 4 Rebounds ; Kasparkova 7 Punkte, 8 Rebounds ; Kreuter 2 Punkte, 3 Assists ; Schinkel. L 11 Punkte, 3 Assists ; Thomas 6 Punkte, 3 Assists ; White 4 Punkte