VON ANDREA HEISE

Man muss  mathematisch nicht auf einem Toplevel sein, um die Wahrscheinlichkeit auszurechnen, ob das geplante Spiel  gegen Herne am Sonntag stattfindet. Die Chancen stehen 50:50.
Sollte der notwendige PCR-Test des HERNER TC negativ sein, empfangen die GISA LIONS am 24.01.2021 das Team von Marek Piotrowski in der ERDGAS SPORTARENA. Ist der Test positiv, bedeutet das einen ungeplanten freien Tag.
In Anbetracht der Tatsache, dass die Müdigkeit der Löwinnen eine nicht unerhebliche Rolle spielt, könnte diese Auszeit den Akku wieder auf voll stellen, aber natürlich auch den Rhythmus stören. Doch alle Spekulationen sind müßig, nun heißt es abwarten, trainieren, das eine oder andere Heißgetränk genießen und mit der Entscheidung bestmöglich umgehen.
Somit an dieser Stelle nur ein kurzer Ausblick.
Nachdem die LIONS in bester Man in Black Manier für die letzten vier Minuten in Göttingen und den Auftakt in Hannover  das Gedächtnis-Verwurschtel-Blitz-Ding angewendet haben, kann man durchaus positiv auf das Hinspiel in Herne blicken.
Auch wenn die Partie zum Saisonauftakt mit drei Punkten verloren ging, war es ein Spiel auf Augenhöhe und ein Sieg durchaus machbar. In der Zwischenzeit hat der Herner TC jedoch Fahrt aufgenommen und seit dem 12.12 2020 kein Spiel mehr verloren. Die bisherigen drei Niederlagen gegen Wasserburg, Osnabrück und Keltern, waren allesamt enge Kisten und mit den in den letzten Wochen getätigten Neuverpflichtungen, gehören die Damen aus dem Ruhrpott auch in dieser Saison zu den Titelaspiranten.
Die Mannschaft von Peter Kortmann muss krankheitsbedingt nach wie vor auf Eilidh Simpson verzichten. Dafür meldet sich Meret Kleine-Beek zurück und wird für eine größere Rotation sorgen.

Daher gilt das Motto – alles kann, nichts muss und damit lässt es sich bestimmt ohne Druck spielen. Bis dahin heißt es jedoch erst einmal Warten…

LET’S GO LIONS!