Foto: Lysann Kairies

VON ANDREA HEISE

Der Rückblick auf die erste Viertelfinalbegegnung der GISA LIONS gegen die Rutronik Stars Keltern kann sich nicht nur auf die objektive Analyse beschränken.
Selbige offeriert das nüchterne Ergebnis von 79:63 – 16 Punkte Differenz, Spiel verloren – 1:0 Keltern. Glückwunsch!
Doch die subjektive Betrachtung hält kleine positive Sequenzen bereit, die trotz der Niederlage Stolz und Zuversicht verbreiten.

1. Viertel 15:12
Nervosität und Fehlwürfe auf beiden Seiten, aber ganz viel Löwenenergie

2. Viertel 23:19
Krystal Vaughn und Emmanuella Mayombo zeigen ihre individuelle Klasse. Neben dem überbordenden Kampf aller Löwinnen läuft Eilidh Simpson heiß.

Halbzeit und Luft holen. Da das Team verletzungsbedingt auf Barbora Kasparkova, Darien Huff und Candice White verzichten muss, fehlen nicht nur wichtige Protagonistinnen auch die Rotation schrumpft auf acht Spielerinnen.

3. Viertel 21:16
Die Intensität in der Verteidigung bleibt hoch, Eilidh weiter treffsicher, aber Vaughn ebenfalls.

4. Viertel 20:16
Den letzten Spielabschnitt bestimmt Andrijana Cvitkovic, die auch auf Grund der hohen Foulbelastung der Lions unter dem Korb nicht zu stoppen war. Stella Fouraki hält offensiv dagegen.

Mit der Schlusssirene war Enttäuschung natürlich die erste Emotion, aber der Blick auf die Statistiken stimmt positiv – nur 13 Ballverluste, aber 14 Ballgewinne, eine  gute Freiwurfquote und die Tatsache, dass jede Lions-Spielerin dem Spiel einen individuellen Stempel aufdrückte, waren bewundernswert und macht durchaus Lust auf mehr.

Wenn in der bevorstehenden Trainingswoche intensiv an den Rebounds gearbeitet wird und etwas mehr Coolness bei den scheinbar einfachen Würfen machbar ist, sollte weiterhin nichts unmöglich sein!

LET’S GO LIONS!

Für die Lions spielten:

Thomas 6 Punkte, 4 Steals; L. Schinkel 8 Punkte; Kreuter 3 Assists; Fouraki 12 Punkte, 6 Rebounds, Oswald; Kleine-Beek 3 Punkte, 4 Steals; Grudzien 9 Punkte, 3 Assists; Simpson 25 Punkte, 9 Rebounds