Foto: Andrea Heise

VON ANDREA HEISE

Wie das Leben so spielt. mal ist man das Denkmal – mal die Taube! Bei Betrachtung des Endresultats von 47:74 der GISA LIONS in Herne sind die Rollen in diesem Fall klar verteilt.
Daher Glückwunsch nach Herne. Mit diesem Kader wird in dieser Saison noch einiges möglich sein. Mit Tyler Mingo, wurde in der zurückliegenden Woche eine weitere Hochkaräterin  verpflichtet.
Dennoch gebührt den nach der Verletzung von Barbora Kasporkova  angereisten acht Spielerinnen großer Respekt ob des Kampfes und Einsatzwillens. Da Klaudia Grudzien sicher noch ein paar Trainingseinheiten für eine optimale Integration benötigt und schnell in Foulprobleme geriet, waren es am Ende sieben tapfere Löwinnen.
Allein die Diskrepanz bei den Rebounds verdeutlicht die körperliche Überlegenheit des Teams von Marek Piotrowski.  Bei 19 Offensiv-Rebounds ergaben sich zu viele zweite Chancen für die Gegnerinnen. Aber unabhängig von der Stärke des Gegners war die unterirdische Trefferquote die entscheidende Ursache des Misserfolges. Die Hallenserinnen vermochten es leider nicht, sich für teilweise gut gespielte Angriffe und damit einher gehenden offenen  Würfen zu belohnen. Mit 21 % aus dem 2er- und 3er-Bereich, konnten  die Herner Damen nicht in Bredouille gebracht werden. Dazu verfehlten auch noch 11 Freiwürfe das Ziel. In Summe zu viel dafür, dass für eine Überraschung ein Sahnetag nötig gewesen wäre. Dabei offenbarten die Wurfquoten des Herner TC, mit Ausnahme der 2-Punktwürfe, ebenfalls noch viel Luft nach oben. Für die GISA LIONS sprachen  an diesem Abend im Vergleich mit den Gastgeberinnen nur die geringere Anzahl bei den Turnovers und mehr Steals. Darüber hinaus ist Leidenschaft die über 40 Minuten gezeigt wurde erwähnenswert. Vielleicht sind es gerade diese Spiele, trotz aller Enttäuschung,  die vor allem unsere jungen Spielerinnen brauchen, um  an Stärke gewinnen zu können!

Wie gesagt, das Spiel verloren, aber …

LET’S GO LIONS!

Für die LIONS spielten: Thomas (8 Punkte, 5 Rebounds, 3 Steals), L. Schinkel (9 Punkte, 4 Assists), Vanderwal (6 Punkte, 2 Assists), Tanacan (6 Punkte, 9 Rebounds), Stach (3 Punkte), Kleine-Beek (6 Punkte, 3 Rebounds, 3 Steals), Grudzien (4 Rebounds), Kreuter (9 Punkte, 3 Rebounds, 4 Steals)