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VON ANDREA HEISE

Von wegen Namen sind Schall und Rauch – forscht im Netz nach der Bedeutung des Namens LAPARIS: Man findet unter anderem diese Einschätzung im Zusammenhang mit Arbeit: „Methodisch und effizient haben Sie nie Angst vor harter Arbeit.
Mit Geduld bauen Sie Ihre Karriere Stein um Stein. Man kann sagen, dass Sie keine Angst vor Verantwortung besitzen und sich sehr gut in einem Team anpassen. Mit einer guten Einstellung zur Arbeit fühlen Sie sich vollkommen wohl in einer Führungsposition. Die Vorliebe für qualitativ hochwertige Arbeit macht Sie anspruchsvoll, doch Sie bleiben immer gerecht. Ein herausragende Mitarbeiterin, die vertrauenswürdig ist.“

Mit der Vertragsunterzeichnung von Jasmine Laparis Gill haben die GISA LIONS eine vielversprechende Neuverpflichtung getätigt.
Die 31-Jährige kommt aus dem Elsass an die Saale und wird den Löwinnen mit den in ihrer überaus erfolgreichen Profikarriere erlangten Erfahrung und ihrer in allen europäischen Liga auf höchstem Niveau gezeigten Fähigkeiten definitiv helfen.
Im Alter von 11 Jahren begann Jasmine die ersten Dribbelversuche und sie ist auch nach 20 Jahren immer noch dankbar, ihren Traum leben zu dürfen und allein dieser Aspekt macht sie glücklich.
Nach der Zeit am College in Boston und der James Madison Universität begann eine aufregende Reise durch Europa und brachte die Amerikanerin in viele Länder, in denen der Basketball einen hohen Stellenwert besitzt und dementsprechend auf einem hohen Niveau gespielt wird. So war sie unter anderem in Serbien, Rumänien, Schweden, Italien, Australien und Griechenland aktiv.
Die in Greensboro (North Carolina) geborene Gill definiert ihre Ziele wie folgt: “Mein Ziel ist es, immer glücklich zu sein, mein Lächeln und meine Energie zu teilen, eine Führungspersönlichkeit zu sein und zu hoffen, dass meine Liebe für das Basketballspiel sich zeigt und noch viele Jahre lang einen positiven Einfluss auf andere haben wird.”
Aber nicht nur auf dem Spielfeld, sondern auch abseits zeigt sich ihre Cleverness und Vielseitigkeit. So besitzt sie ein Bekleidungsunternehmen, eine Hookah Bar (Wasserpfeifen) und ist als Teilzeitfitnesstrainerin aktiv.  Auch wenn die bekennende Vegetarierin nach dem Abschied vom aktiven Sport über ausreichende Perspektiven und Beschäftigungen verfügt, möchte sie noch ein paar Jahre auf dem Spielfeld stehen.
Ihre Entscheidung nach Halle zu wechseln begründet sie wie folgt:  “Ich habe mich für Halle entschieden, weil ich dachte, dass die Atmosphäre und die Kultur hier am besten zu mir als Spielerin und Person passen würden.”
Mit der vor wenigen Minuten erteilten Spielberechtigung können sich die Fans bereits beim morgigen Spiel davon überzeugen, ob die Chemie stimmt.

Herzlich Willkommen in Halle Jasmine!

LET’S GO LIONS!!

… hier das Spieltagsheft für das morgige Spiel gegen Wasserburg um 18 Uhr in der SWH.arena