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VON ANDREA HEISE 

Ein Insider hat in den Annalen recherchiert und festgestellt, dass der letzte Auswärtssieg der GISA LIONS in Osnabrück sechs Jahre zurückliegt. Gemäß dem Motto – was lange währt, wird irgendwann auch gut – hat das Team von Katerina Hatzidaki zum zweiten Advent ein erfreuendes Licht auf dem Parkett entzündet.
Die Lions fanden nach einer entspannten Anreise gut ins Spiel und die ersten Minuten konnten die angesagten Spielsysteme erfolgreich abgeschlossen werden. Jedoch wurde der Fluss in der Anfangsphase durch viele Foulpfiffe unterbrochen, so dass die von Jenny Strozyk wie gewohnt gut dirigierten Panthers vorwiegend durch an der Freiwurflinie erzielten Punkte in Führung gingen. Insgesamt gab es während des gesamten Spiels für beiden Seiten nicht immer glückliche Entscheidungen der Referees und die frühe Foulbelastung von Eichmeyer auf Osnabrücker Seite und von Schinkel bei den Lions stellte beide Coaches vor neue Herausforderungen. Das erste Viertel blieb auch das einzige, dass die Osnabrückerinnen mit 18:17 für sich sich entscheiden konnten. Die darauffolgenden 10 Minuten waren ein Kampf auf beiden Seiten, in dem der Korb lange Zeit wie vernagelt schien. Mit 29:32 wurden die Seiten gewechselt.
Beide Mannschaften starteten auch in die zweite Halbzeit mit viel Energie. Die Löwinnen blieben beharrlich in Führung, jedoch gelang es nicht, sich entscheidend abzusetzen.  Es war bewundernswert, wie die jungen Panthers nie aufsteckten und ohne die verletzungsbedingt fehlende Ausnahmespielerin Samantha Führing und der dadurch kleineren Rotation, ihr Herz auf dem Parkett ließen.
Aber genau das taten auch die Löwinnen und hatten sechs Minuten vor dem Ende der Partie das erste Mal eine 10-Punkteführung herausgearbeitet. Auch wenn diese nochmals bis auf 5 Punkte schmolz, war den Hallenserinnen der Sieg am Ende nicht mehr zu nehmen.
Die Trainerin äußert sich dazu wie folgt: “Es war ein wichtiger Sieg für uns, der uns optimistisch in die Zukunft blicken lässt. Es war zu 100% ein Mannschaftssieg. Wir haben großartig verteidigt und das war am Ende auch der Schlüssel zum Erfolg. Egal wer auf dem Platz stand, jeder hat seinen Beitrag geleistet. Insgesamt spielt das Team immer besser, wir arbeiten gut und ich bin sicher, dass die Ergebnisse auf dem Spielfeld  sichtbar sein werden.”
Somit hoffen alle Fans der GISA LIONS auf weitere Überraschungen, gern auch über die Weihnachtszeit hinaus. Wenn darüber hinaus auch die Freiwurfquote verbessert wird, ist ein weiterer Grundstein dafür gelegt.

LET’S GO LIONS!

Für die Lions spielten: Gill 23 Punkte, 5 Rebounds, Thomas, 10 Punkte, 6 Rebounds, Schinkel 3 Punkte, Kasparkova 7 Punkte, 6 Rebounds, Vanderwal 11 Punkte, Tanacan 9 Punkte, 10 Rebounds, Stach 2 Punkte, Kleine-Beek 2 Punkte, 3 Rebounds, Grudzien 3 Punkte, Kreuter