VON ANDREA HEISE

In den meisten Fällen hinken Vergleiche, jedoch kann im Ausblick auf das nächste Spiel der GISA LIONS beim momentan noch punktlosen Tabellenletzten Heidelberg einem kurzen Exkurs in die Fußballwelt als kleine Warnung standhalten: Vergangener Samstag, Greuther Fürth, abgeschlagen mit einem mageren Pünktchen und im Begriff den Negativrekord der Sieglosigkeit zu brechen, gegen ambitionierte Köpenicker Kicker …

Soweit so gut. Ähnlich den LIONS schnupperten die Heidelbergerinnen im Spiel am vergangenen Wochenende gegen die BasCats 35 Minuten am Sieg und standen am Ende mit leeren Händen da! Sie werteten trotzdem das Aufeinandertreffen als einen Wendepunkt, mit neuem Trainer und neuen Spielerinnen wurde neue Energie entfacht. Die Verantwortlichen der Lions werden definitiv keinen Teufel an welche Wände auch immer malen. Dennoch ist die bevorstehende Begegnung für das Team von Katerina Hatzidaki unter diesem Aspekt vielleicht sogar das schwierigste Spiel der bisherigen Saison.
Allerdings kann die klare Ansage nur Auswärtssieg heißen. Dass dafür erneut eine geschlossene Teamleistung, vollste Konzentration, Ruhe und ein Schuss Gelassenheit, optimale Entscheidungsfindung, 40-minütige intensive Defense und gern auch etwas Trefferglück von Nöten sind, ist allen Beteiligten bewusst.
Da die GISA LIONS nicht dem Blick in die Glaskugel vertrauen oder Wünsche an den Weihnachtsmann versenden, aber das Glas nach wie vor halb voll ist, haben es die Löwinnen selbst in der Hand, sich in fremder Halle den roten Teppich auszurollen. Unabhängig davon, dass Daub, Jones, Palenickova, Linder, Ouedraogo, Rosset, Ottewill-Soulsby, Karavassilis, Kleinert und Chatzitheodorou sicher nicht ohne weiteres bereit sind, den Siegersekt zu kredenzen.
Auf alle Fälle können die Zuschauer eine intensive, das Basketballherz erfreuende Begegnung erwarten.

LET’S GO LIONS!!

… wie immer Livestream bei